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Der Kunde
Zu der weltweit agierenden MOSOLF-Gruppe, die pro Jahr rund 2,5 Mio. Fahrzeuge umschlägt und davon rund 700.000 technisch bearbeitet, gehört unter anderem die FTÜ Fahrzeugtransport und Übernahme GmbH in Kippenheim. An diesem Standort können bis zu 30.000 Automobile auf einer Fläche von 900.000 qm gelagert werden, während sie auf eine Fahrzeugaufbereitung, Sonderausbau oder den Weitertransport warten. Neben dem Standort in Kippenheim gehören 24 weitere Technik- und Logistikzentren mit einer Transportflotte von 850 LKW und 300 Doppelstockwaggons zur MOSOLF-Gruppe.
Stimmen aus der Praxis
Steffen Job, kaufmännischer Leiter der FTÜ erklärt: „Die Steigerung der Effizienz unseres innerbetrieblichen Transports hat die Wirtschaftlichkeit unserer Dienstleistungen erheblich verbessert. Eine Investition in moderne Informationstechnologien versprach neben schneller Amortisation eine Verbesserung der Logistikqualität, weil alle Fahrzeugbewegungen online und damit in Echtzeit registriert werden.“
Michael Kaiser, Assistent der Geschäftleitung der FTÜ: „Obwohl die Anzahl der Fahrzeugbewegungen von früher sechs auf heute zehn pro Stunde gesteigert werden konnte, sind unsere Mitarbeiter zufriedener.“
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Der Einsatz
Mit wachsenden Umschlagsmengen und Ausdehnung der Parkflächen am Standort Kippenheim zeigte sich, dass der Personalaufwand für die Ein-, Um- und Auslagerung der Fahrzeuge überproportional anstieg und die Kosten für den innerbetrieblichen Transport den Erlös des Unternehmens dem entsprechend schmälerten. Als Ursache erkannte man schnell die herkömmliche Organisation des Fahrdienstpersonaleinsatzes mittels Papierbelegen, die damit verbundene mangelnde Flexibilität und der unvermeidbare Buchungs- und Nachbesserungsaufwand. Die innerbetrieblichen Transportaufträge für den Fahrdienst wurden zentral ausgedruckt und über die Fahrer von sieben Shuttle-Bussen an die rund 70 im Fahrdienst tätigen Mitarbeiter verteilt. Das Hauptproblem dabei waren die starre Auftragsreihenfolge und der hohe Wartezeitanteil, der dadurch entstand, dass die Mitarbeiter zwischen einzelnen Fahraufträgen auf die Weiterbeförderung durch ihren Shuttle-Bus oft bis zu 15 Minuten warten mussten. Unproduktive Leerlaufzeiten von bis zu 40 Prozent waren keine Seltenheit. An dieser Stelle setzt die Lösung MosMobil an. Neben der Tourenoptimierung, die zur drastischen Reduzierung der Leerlaufzeiten führt, umfasst das System den Warenannahmeprozess. Der Prozess sieht vor die Fahrzeuge anhand vorhandener Barcodes zunächst zu identifizieren. Anschließend können manuelle Eingaben bspw. zum Kilometerstand getätigt werden oder Transportschäden mit der im CASIO Terminal verbauten Kamera dokumentiert werden.
Die schnelle Amortisation des Systems und die nicht unerhebliche Verbesserung der Auskunftsfähigkeit durch Online-Kommunikation mit Echtzeit-Datenverarbeitung haben schnell dazu geführt, dass innerhalb der MOSOLF-Gruppe weitere Technik- und Logistikzentren mit MosMobil ausgestattet werden. Nach Kippenheim folgte der FTÜ-Standort Germersheim. Um auf dem Fremdgelände ein unabhängiges Datenfunknetz zu gewährleisten, wurde in Germersheim statt WLAN eine Kommunikation über GPRS/UMTS gewählt. Weitere Standorte der MOSOLF-Gruppe werden folgen.
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